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Philips und Disney wollen mit Animationsfilmen MRT-Untersuchungen bei Kindern verbessern

Eine MRT-Untersuchung kann für Kinder ziemlich einschüchternd sein. Um deren Patientenerlebnis zu verbessern und dem entgegenzuwirken, testen Philips und die Walt Disney Company in einer ungewöhnlichen Kooperation die Wirkung von Animationsfilmen im MRT.
 
Zunächst soll das Forschungsprojekt in diesem Sommer in 6 verschiedenen Krankenhäusern europaweit starten. Dabei wird untersucht, wie speziell entwickelte Disney-Animationen dazu beitragen können, Unruhe und Angst bei der pädiatrischen MRT-Untersuchung zu verringern. Eigens zu diesem Vorhaben wurden entsprechende Disney-Geschichten mit den beliebten Charakteren wie z. B. Winnie Puuh, Arielle oder den Avengers entwickelt. Die multisensorielle Bildumgebung könnte auf Kinder, die beim MRT eine ängstliche oder klaustrophobische Reaktion zeigen, beruhigend wirken. Da Bewegungen während der Scans diese jedoch unbrauchbar machen können, könnte die farbenfrohe Animation in der grauen Magnetröhre die Anzahl der MRT-Untersuchungen reduzieren.
 
Vor der Untersuchung wählen die kleinen Patienten ihre Disney-Geschichte aus und entscheiden selbst über die Beleuchtung, Video und den Ton des Raums. Doch nicht nur diese Möglichkeiten sollen ein Gefühl von Kontrolle und Vertrauen vermitteln, auch die Verläufe der Geschichten sind so konstruiert, dass sie die Kinder zwischen 4-12 Jahren beruhigen.
 
 
Quellen:
www.philips.de

 
Bildnachweis: © Philips

Setzt sich die Digitalisierung in der Medizin dank Corona durch?

Aktuelle Ergebnisse einer Bitkom-Studie zeigen, dass die Corona-Pandemie die Digitalisierung bei Klinik- und Praxisärzten in einzelnen Bereichen vorangetrieben hat.
 
Laut der Umfrage setzen mittlerweile 17 % der befragten Praxis-Ärzte die Videosprechstunde ein. Während ein kleiner Teil (6 %) dies bereits vor Corona praktizierte, fingen 11 % der Ärzte erst während der Pandemie damit an. Künftig können sich sogar weitere 40 % gut vorstellen, auf diese digitale Form der Kommunikation zurückzugreifen. Bei den Klinikärzten wird die Video-Sprechstunde bisher lediglich von 4 % genutzt, allerdings stehen etwa drei Viertel (73%) dem Einsatz aufgeschlossen gegenüber.
 
Bei der Verschreibung von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) ist dagegen noch Aufklärungsarbeit zu leisten. Seit Oktober 2020 können Ärzte Gesundheits-Apps z. B. gegen Tinnitus oder Schlafstörungen auf Rezept verordnen. Viele von ihnen reagieren aber eher zurückhaltend. Zwar kann sich jeder vierte Arzt eine Verschreibung in Zukunft vorstellen, aber lediglich 2 % der Befragten haben die App auf Rezept bisher verordnet. Erstaunlich: Jeder fünfte Arzt schließt den Einsatz der DiGAs sogar kategorisch aus und 10 % der befragten Ärzte waren Apps auf Rezept noch unbekannt.
 
 
Quellen:
www.bitkom.org/Presse/

 
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Google will mit Gruppenwerbung mehr Datenschutz erreichen

Googles Browser „Chrome“ wird auf installierten Computern in naher Zukunft keine von Dritten gesetzte Cookies (Third-Party-Cookies) für Werbetreibende mehr unterstützen.
 
Dafür führt das Unternehmen in seinem Desktop-Browser bereits im März die sog. FLoC-Technik (Federated Learning of Cohorts) ein. Diese soll weiterhin passgenaue Werbung an die User ermöglichen, ohne individuelle Profile erstellen zu müssen. Dazu werden Personen nun anonymisiert anhand Ihres Browser-Verlaufs in einzelne Interessengruppen eingeordnet. Die Surfgewohnheiten werden so auf Grundlage der Gruppenmerkmale erfasst, analysiert und an den Google-Server übermittelt. Dieses soll auch weiterhin effiziente Anzeigenschaltung für Werbetreibende erlauben.
 
Allerdings gibt es Einschränkungen: Cookies, die vom selben Server wie die aufgerufene Internetseite kommen, sind davon nicht betroffen. Auch können Werbetreibende weiterhin für einzelne Nutzer, von denen sie bereits die Kontaktdaten haben, über Google-eigene Plattformen (z. B. Youtube) personalisierte Werbemaßnahmen ausspielen.
 
Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen diese Maßnahmen in der Praxis auf die zielgruppenspezifische Qualität der Werbeeinblendungen haben wird.
 
 
Quellen:
www.heise.de/news

 
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Arztpraxen kommunizieren häufig noch per Fax

Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage nimmt zwar der technische Fortschritt zu, jedoch ist die Digitalisierung noch nicht vollständig in deutschen Arztpraxen angekommen. Was meinen Sie – wie viel Prozent der Befragten nutzen noch analoge Kommunikationsmittel wie das Faxgerät?

Jede fünfte Arztpraxis hält nach wie vor an analogen Kommunikationsmitteln wie Fax (22 %) oder Briefpost (19 %) fest, wenn es um den Austausch mit anderen Praxen geht. Hauptsächlich erfolgt dieser per Telefon. Betrachtet man die internen Prozesse in Praxen und Kliniken, bietet sich ein etwas anderes Bild: So werden in knapp der Hälfte der Fälle Medikationspläne digital erstellt und eine digitale Patientenakte hat bereits in etwa zwei Drittel der Kliniken und Arztpraxen Einzug gehalten.

Ein beachtenswerter Unterschied zwischen Klinikern und Niedergelassenen zeigte sich bei der Bewertung der Chancen bzw. Risiken der Digitalisierung. Unter den Befragten aus der Klinik sehen 86 % hierin eine Chance, 10 % eher ein Risiko. Bei den Kollegen in der Praxis war die Schere enger – für 53 % ist es eher Chance, für 39 % Risiko.

Quellen:
www.deutsche-apotheker-zeitung.de

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Frühere Hinweise auf Covid-19 durch Tweets

Bereits Anfang 2020, nach Ausbruch der Pandemie in China, gab es in Europa eine Vielzahl von Tweets, die bei näherer Betrachtung bereits auf die Ausbreitung des Coronavirus hinwiesen.
 
Eine retrospektive Studie eines Forscherteams der Scuola IMT Alti Studi in Lucca (Italien) analysierte Tweets in sieben europäischen Sprachen (u. a. Englisch, Deutsch und Französisch). Hierbei wurde der Fokus auf Meldungen aus dem privaten Umfeld der Nutzer gelegt. Bereits zu Beginn des Jahres 2020 wurde hier ein signifikanter Anstieg der Schlüsselwörter „Pneumonie“ und „trockener Husten“ registriert. Dies betraf vor allem Regionen, in denen einige Zeit später Ausbrüche mit hohen Infektionszahlen zu verzeichnen waren, beispielsweise die Lombardei oder Madrid. Diese Tweets könnten ein Indiz dafür sein, dass Menschen schon früh über Corona-Infektionen berichteten – noch vor der Reaktion und Maßnahmenergreifung zur Pandemieeindämmung örtlicher Behörden verschiedener Länder Europas.
 
Nach Meinung des Forschungsleiters könnten die Analysen sozialer Netzwerke und Kanäle wie Twitter dazu genutzt werden, Krankheitswellen in Zukunft frühzeitig zu identifizieren, bevor sie sich ausbreiten.
 
 
Quellen:
www.aerzteblatt.de

 
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„Welches Medium kann bei wem punkten?“

Für das Jahr 2020 hat die Arbeitsgemeinschaft LA-Med das Mediennutzungsverhalten von Fachärzten, Apothekern und PTA ausgewertet. Hier erhalten Sie einen kurzen Überblick, welche Kanäle, laut der Befragung, gern genutzt werden.
 
In der Auswertung der LA-Med Befragung führen medizinische Fachzeitschriften das Ranking der meist genutzten Informationsquellen an. Dabei verfügen sie über ein hohes crossmediales Aktivierungspotenzial. Nach dem Lesen der Artikel informieren sich Fachärzte z. B. über neue Therapiemöglichkeiten auf den Webseiten von Pharmakonzernen und melden sich für passende Fortbildungsveranstaltungen an. Bei ihnen sind zudem generell Fortbildungen, Tagungen und Kongresse als Informationsquellen gefragt.
Erstmals gewährt die Studie auch einen Einblick in das berufliche Nutzungsverhalten von Fachärzten bei Social Media Plattformen. Dabei führen YouTube (51,30 %), DocCheck (45,50 %) und WhatsApp (41,10 %) die Rangliste an. Hier fällt auf, dass die Mediziner die Videos und Beiträge hauptsächlich passiv konsumieren, und nur in seltenen Fällen etwas teilen oder posten.
 
Auch nimmt der Trend bei Podcasts und Webcasts weiter zu – speziell unter Apothekern und PTAs: Podcasts werden von 18,0 % von ihnen regelmäßig für Fortbildungszwecke genutzt. Webcast, die On Demand abrufbar sind, werden nach der Veröffentlichung sogar von einem Drittel der Nutzer aus dem Apotheken-Panel geklickt.
 
Sie wollen neue Touchpoints in Form von Online-Veranstaltungen, Podcasts oder digitalem Content für Ihre Zielgruppe gestalten? Wir unterstützen Sie gern!
 
 
Quellen:
www.healthrelations.de/medien-fachaerzte-apotheker/

 
Bildnachweis: © DOC RABE Media – Fotolia