Aktuelles

Aktuell: Neues zu Online-CME-Fortbildungen

Eine aktualisierte Richtlinie für die Bewertung von Fortbildungsmaßnahmen hat die Bayerische Landesärztekammer (BLAEK) verabschiedet. Der Fokus der Updates richtet sich auf den Umgang mit Sponsoring. Oder anders gesagt „Promoting a culture of learning“, alle Präsentationen des European CME Forum mit ähnlichem Fokus stehen kostenfrei auf der Homepage zum Download.
 
Es gilt weiterhin „Fortbildung der Ärzte dient dem Erhalt und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der beruflichen Kompetenz.“ Wie dies im Detail zu geschehen hat, beschreiben die neue Bewertungsrichtlinie der BLAEK sowie die „Kriterien zur Zuerkennung von Fortbildungspunkten bei Online-Veranstaltungen der Kategorien D und I“ mit Fokus auf Onlinefortbildungen. Die Anforderungen an Referenten, wissenschaftliche Leiter und Pharmaunternehmen als Sponsoren sind strenger geworden. Die Ärztekammer richtig Ihren Fokus darauf, dass die Inhalte nicht von Pharmaunternehmen vorgegeben bzw. beeinflusst werden dürfen. Auch für die Gestaltung von Vorträgen gibt es neue Vorgaben, Firmenlogos und die Gestaltung in Anlehnung an Slidekits der Unternehmen sind z. B. nicht zulässig. Im Prinzip sind die Vorgaben nicht neu und sind im Kern in den Empfehlungen der Bundesärztekammer enthalten. Die Vorgaben in Bayern geben in vielen Bereichen aber konkretere Ausführungsbestimmungen als bisher.
 
Eine Thematik, die auf europäischer und internationaler Ebene analog in den Kriterien der Zertifizierungsbehörden enthalten ist. Auf der diesjährigen europäischen Tagung (European CME Forum) und dem Jahresmeeting der Good CME Practice Group (gCMEp), zu deren Gründungsmitgliedern die KWHC gehört, wurde die Thematik vergleichbar angesprochen. Die Gruppe stellt alle Vortragsmaterialien auf der Homepage kostenfrei zur Verfügung.
 
Bei Fragen zu CME-Fortbildungen kann sie das Team der KWHC beraten.
 
 
Bildnachweis: © AndreyPopov – depositphotos.com

„Alexa, füll mein Rezept nach!“

Amazon hat vergangene Woche eine Medikationsverwaltungsfunktion für Alexa eingeführt.
 
In der Testphase soll die neue Funktion zunächst Kunden der Apothekenkette Giant Eagle Pharmacy in den USA zur Verfügung stehen. Nach Einrichtung eines Alexa-Sprachprofils und eines persönlichen Passcodes kann Alexa an die Einnahme von Medikamenten erinnern sowie eine Nachbestellung in der Apotheke veranlassen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das System in Amazons eigenes Gesundheitsprogramm integriert werden.
 
Für den deutschen Markt ist zu klären, wie der Schutz beim Umgang mit den sensiblen Gesundheitsdaten gewährleistet sein soll.
 
 
Quelle:
www.deutsche-apotheker-zeitung.de

 
Bildnachweis: © Karneg – depositphotos.com

CME-Fortbildung? Podcasts!

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Niedersachsen bietet Audiomodule als zertifizierte Fortbildung für Ärzte an.
 
Dies ist ein weiterer Beleg für die wachsende Bedeutung von Audioformaten im digitalen Angebot zertifizierter Fortbildungen neben bereits etablierten Live-Webinaren und on demand Online-Fortbildungen.
 
Das Angebot der Kassenärztlichen Vereinigung ist mit einer Fortbildung zum Thema Biosimilars noch überschaubar, weitere sollen aber bald folgen. Fortbildungen im Podcast-Format bieten die Möglichkeit, jederzeit und überall der Fortbildungsverpflichtung nachzukommen und gleichzeitig CME-Punkte zu sammeln.
 
Wenn Sie Podcast als Format für Ihre Fortbildungen einsetzen wollen, sprechen Sie uns an!
 
 
Quelle:
www.aerzteblatt.de

 
Bildnachweis: © makidotvn – depositphotos.com

Frisch ans Werk! – neue Mitarbeiter bei der KWHC

Das Team der KHWC wächst aktuell, um die Kunden in den Bereichen Medizin, Medien und Marketing künftig noch besser unterstützen zu können. Zudem wurde die Personalabteilung neu aufgestellt.
 
Die Abteilung Medical Content verstärkt seit kurzem der Diplom-Biologe Dr. Michael Wille. Herr Dr. Wille promovierte am Institut für Anatomie der Universität Rostock, wo er in der Lehre und Forschung tätig war.
 
Das Team Digitale Medien wurde durch Nica Müller, die zuvor an der Leuphana Universität Lüneburg studierte, erweitert. Sie hat bereits Erfahrungen im Produktmanagement und Consulting.
 
Auch die Kollegen der Produktion haben durch den Mediengestalter Marco Wilkens kompetente Verstärkung erhalten. Er arbeitete als Medientechniker für verschiedene Radio- und Fernsehsender in Norddeutschland.
 
Mit dem Wachstum innerhalb der Abteilungen braucht auch der Backoffice-Bereich Unterstützung. In der Personalabteilung, die für alle Personalfragen und Fortbildungen unserer Mitarbeiter zuständig ist, unterstützt daher die Gesundheitsökonomin Kirsti Korinth das Team.
 
Sie sehen, wir gehen mit vielen neuen Mitarbeitern frisch ans Werk und freuen uns auch in Zukunft auf erfolgreiche Zusammenarbeit.
 
Weitere Informationen zu unseren Teams und Mitarbeitern finden Sie unter www.kwhc.de/unternehmen/unser-team/.

Aptus Health wird durch WebMD übernommen – Medscape und univadis® unter einem Dach

Im Rahmen der Marktkonzentration wurde Aptus Health von WebMD übernommen. Das betrifft auch univadis® – einer der großen Arztplattformen.
 
Zu dem New Yorker Unternehmen der Internet Brands Gruppe gehört auch das Online Portal Medscape, womit dann dessen Leistungsportfolio mit der Marktreichweite von univadis® unter einem Dach zusammengeführt werden.
 
Diese Veränderung bringt sicher den großen Player in Amerika zu noch mehr Größe. Die Auswirkungen in Europa sind im Moment noch nicht abzusehen. Erfahrungsgemäß dauert es einige Monate bis eine solche Fusion zu einer praxisrelevanten Anpassung kommt.
 
 
Quelle:
www.healthcaremarketing.eu

Apps auf Rezept

Bald ist eine Verschreibung von Apps durch Ärzte möglich. Rechtlich gibt es jedoch einiges zu beachten.
 
Im Gegensatz zu Gesundheits-Apps finden Medizin-Apps bei Patienten und ihren Angehörigen Anwendung, z. B. als digitale Symptomtagebücher. Die Medizin-Apps unterliegen dem Medizinproduktegesetz (MPG), welches den Umgang mit Instrumenten, Apparaten, Software, Materialien oder sonstigen Artikeln für diagnostische oder therapeutische Zwecke regelt. Ab 2020 wird Software, welche als Entscheidungshilfe bei der Diagnose- oder Therapiestellung dient, in höhere Risikoklassen eingestuft.
 
In einem Konformitätsbewertungsverfahren wird das Qualitätsmanagementsystem des Herstellers der App jährlich auditiert. Es drohen Strafen, wenn die App nicht den Vorgaben der Medical Device Regulation (MDR) entspricht. Beratungsunternehmen können bei der gesetzeskonformen Gestaltung von Medizin-Apps eine Hilfe sein und sollten zu Rate gezogen werden.
 
 
Quelle:
www.healthrelations.de

 
Bildnachweis: © makidotvn – depositphotos.com