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KWHC verstärkt: Arbeitsstart in Zeiten von Corona

Um in Corona-Zeiten weiterhin für unsere Kunden da zu sein, hat sich unser Team verstärkt. Unsere neuen Kollegen mussten sich allerdings zunächst einigen Herausforderungen stellen, denn der Start im Unternehmen war etwas anders als gewöhnlich.
 
Begrüßungsgespräch, Rundführung durch das Gebäude, erste Einweisung, Kennenlernen der anderen Mitarbeiter: Im Normalfall werden unsere neuen Kollegen und Kolleginnen so begrüßt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das jedoch leicht verändert werden. Denn immer wieder waren große Teile des Teams im Home-Office. So auch unsere neuen Kollegen. Statt im persönlichen Gespräch wurden sie nun per Screen-Sharing und Webkonferenz an die Aufgaben herangeführt. Natürlich wurden Mareile Witt, Antonella Dettori, Tobias Heffner und Nils Richter trotz dieser Herausforderungen tatkräftig von ihren Kollegen unterstützt und mit einem offenen Ohr für alle Fragen wohlwollend ins Team aufgenommen. „Sicher, die Situation war für alle Beteiligten nicht einfach, aber trotzdem wurden Wege gefunden, um eine gute Einarbeitung zu ermöglichen“, sagt Tobias Heffner, der seit März 2020 die Abteilung Digitale Medien ergänzt.
 
Auch in der Corona-Zeit konnte unser Team wieder Lösungen schaffen. So hatten die neuen „KWHC’ler“ einen guten Start!
 
 
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Webinar als Marke – ist der Begriff geschützt?

Für Online-Veranstaltungen sind viele Begriffe geläufig. Von Webcast, Online-Seminar oder Web-Konferenz ist die Rede. Auch die Bezeichnung „Webinar“ wird gern verwendet. Doch droht jetzt Ungemach? Denn was viele nicht wissen: Das Wort ist seit 2003 als Marke geschützt. Kann bei Nutzung des Begriffs eine Abmahnung die Folge sein?
 
Längst gehört bei der Nutzung von Tools wie Webex®, Zoom®, Microsoft Teams® und ähnlichen die Bezeichnung „Webinar“ zum normalen Sprachgebrauch. Was viele jedoch nicht wissen und besser beachten sollten: Seit 2003 ist der Begriff „Webinar“ beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) als Wortmarke eingetragen und geschützt. Anbieter von Online-Seminaren können möglicherweise für die Benutzung des Begriffs abgemahnt werden. Doch ist die Angst vor einer Abmahnwelle auch begründet? Das ist fraglich. Es wurden bereits fünf Löschanträge hierzu beim DPMA eingereicht. Vier davon begründen den Antrag damit, dass die Marke bereits verfallen sei und sich der Begriff als Allgemeinbegriff für Online-Seminare etabliert habe. Aktuell ist die Bezeichnung unter der Registernummer 30316043 nach wie vor als Wortmarke in das Register des DPMA eingetragen. Wir empfehlen daher vor der externen Verwendung des Begriffs zunächst eine hausinterne Prüfung mit der Rechtsabteilung.
 
 
Quellen:
www.heise.de
legal-patent.com

 
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App auf Rezept: Anbieter sollten sich ins DiGA-Verzeichnis eintragen lassen

Das Interesse an digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) ist groß. Die Corona-Krise zeigt, dass die Nachfrage nach einem solchen Angebot auch bei Patientinnen und Patienten steigt. Doch bevor die DiGA genutzt werden können, müssen Anbieter einige Hürden überwinden.
 
Nachdem sich der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung e.V. (SVDGV) in den letzten Monaten intensiv mit den Anforderungen an DiGA auseinandergesetzt hat, können nun die ersten Schritte eingeleitet werden.
 
Damit die Anwendung im Rahmen der Regelversorgung erstattet werden kann, müssen die Anbieter diese zunächst in das DiGA-Verzeichnis des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eintragen lassen. Im Zuge der Veröffentlichung des Registers hat das BfArM einen umfassenden Leitfaden herausgegeben, der das normative Vorgehen der Antragsstellung beschreibt und konkrete Handlungsempfehlungen gibt. Es folgt die Prüfung durch das BfArM, welche innerhalb von 90 Tagen erfolgt. Hierbei werden nicht nur die Produkteigenschaften der DiGA, sondern auch der Nachweis des Herstellers zu den positiven Versorgungseffekten überprüft. Durch dieses Verfahren kann der Qualitätsstandard der App nachgewiesen werden.
Diana Heinrichs, Schatzmeisterin und Vorstandsmitglied des SVDGV, sieht die Branche als gut gerüstet: „…wir bauen darauf, dass Kassen, Ärztinnen und Ärzte und alle weiteren Akteure dem Gesetz gemeinsam zum Erfolg verhelfen – im Sinne von Patientinnen und Patienten.” Es werde jetzt ein neues Kapitel aufgeschlagen, in dem evidenzbasierte und qualitätsgesicherte digitale Versorgungsangebote in die Breite getragen werden.
 
Nach diesem ersten großen Fortschritt werden laut dem SVDGV weitere folgen, da sich die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens noch am Anfang befindet. Die Corona-Pandemie hat sicher ihren Teil zur Beschleunigung beigetragen.
 
Sie interessieren sich für digitale Gesundheitsanwendungen? Wir unterstützen Sie gerne. Sprechen Sie uns an.
 
 
Quellen:
www.monitor-versorgungsforschung.de

www.bfarm.de

 
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Mit Chatbots zu neuen Lösungen im Pharmamarketing?

Chatbots entlasten nicht nur den Kundenservice und sind mögliche Ansprechpartner bei Patientenfragen. Auch können durch ihren Einsatz wertvolle Daten für das Marketing gewonnen werden.
 
Die Bedeutung von Chatbots nimmt nicht nur in der Pharmaindustrie weiter zu. Immer mehr Nutzer vertrauen auf Sprachassistenten, um einfach und schnell an wichtige Informationen zu gelangen. Die Vorteile des automatisierten Kundenservices im Umgang mit dem Kunden liegen auf der Hand: Sofortige, zielgerichtete Antworten, 24-Stunden Erreichbarkeit und ortsunabhängig verfügbar, um nur einige zu nennen.
 
Anstatt an ihren Arzt wenden sich viele Patienten mit ihren Fragen zur Einnahme, Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen oft an Pharmaunternehmen oder nutzen das Internet als Informationsquelle. Jedoch ist ein großer Teil der verfügbaren Informationen im Internet etwa falsch, irreführend und nicht vertrauenswürdig. Die Chatbots der Pharmaunternehmen könnten dieses Problem als verlässliche Informationsquelle lösen. Für die erklärungsbedürftigen Arzneimittel bieten sie eine gute Möglichkeit, dem Wunsch der Patienten nach schnellen, exakten sowie problembezogenen Antworten nachzukommen.
 
Doch nicht nur für Patienten gibt es Vorteile bei der Nutzung der digitalen Sprachassistenten. Auch Pharmaunternehmen erhalten auf Basis der Interaktion mit dem Chatbot wertvolle Daten und Einblicke im Umgang mit dem Patienten. Häufig werden daraus Erkenntnisse für Themen abgeleitet, die bisher als weniger wichtig beurteilt wurden. Diese Hinweise werden dann an das Marketing oder an Ärzte weitergegeben und dienen als wertvolle Ressource, um z. B. Informationsmaterial zu überarbeiten.
 
 
Quelle:
www.healthrelations.de

 
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Wie kann die Fortbildung von DiabetesberaterInnen auch in der Corona-Lage sichergestellt werden?

Kontinuierliche Fortbildungen sind für DiabetesberaterInnen aufgrund der sich ändernden medizinischen und technologischen Entwicklungen wichtig. Die COVID-19-Pandemie schränkt den Zugang jedoch ein. Was sind hier die Lösungen?
 
Der Umgang mit den Diabetes-Patienten ist zurzeit erschwert – die Schulungseinheiten müssen telemedizinisch stattfinden. Eine Ausnahmeregelung zu der Abrechnung dieser Schulungen gilt in einigen Bundesländern aktuell. Doch das ist nicht das einzige Problem, vor dem DiabetesberaterInnen stehen. Die eigenen Fortbildungen können ebenfalls nicht wie gewohnt stattfinden. Trotzdem müssen sich diese Fachkräfte weiterbilden. Aus diesem Grund arbeitet die VDBD AKADAMIE an Angeboten in einem Online-Format. Eine Veranstaltung hierzu ist zeitnah geplant. Die Resonanz wird später in die Weiterentwicklung der Fortbildungsangebote einfließen.
 
Sie interessieren sich für Online-Fortbildungen? Melden Sie sich gerne bei uns. Wir helfen Ihnen weiter!
 
 
Quelle:
www.diabetologie-online.de

 
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Gesundheitsinformationen für Patienten: Der Ton macht die Musik

Komplexe wissenschaftliche Informationen sind für Laien oft schwer zu beurteilen. Nach welchen Kriterien bewertet diese Zielgruppe die Inhalte? Eine Studie zeigt interessante Ergebnisse.
 
Den 242 Teilnehmern eines Online-Experiments, durchgeführt von Psychologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wurden unterschiedlich formulierte Beiträge aus einem Gesundheitsforum gezeigt. Hierin schrieb der Autor zur Einschätzung der Wirksamkeit eines Medikaments sowohl einen positiv formulierten Ratschlag als auch einen neutral formulierten Ratschlag.
 
Das Ergebnis: Die Teilnehmer hielten den Beitrag mit dem positiven Sprachstil für weniger vertrauenswürdig und unterstellten dem Autor manipulative Absichten. Inwiefern das Thema und das Geschlecht des Autors von der Vertrauenswürdigkeit abhängt, sollen zukünftige Forschungen zeigen.
 
Für die digitale Kommunikation im Patientenbereich sind diese Erkenntnisse ein wichtiger Hinweis, um fachgerechte Informationen an den Laien zu kommunizieren. Sie benötigen Unterstützung bei der Erstellung von zielgruppengerechten Inhalten? Sprechen Sie uns an – wir geben Ihnen gerne den Takt vor!
 
 
Quelle:
www.aerzteblatt.de

 
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