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KWHC baut Service im Bereich Veeva aus

Freigaben, Mail-Journeys und die Arbeit mit Marketing-Foldern sind seit Längerem Dienstleistungen der KWHC. Das Team der KWHC ist im Umgang mit Veeva, IQVIA und Salesforce erfahren. Um den Kundenservice in diesem Umfeld weiter auszubauen ist die Agentur nun Full-Service Veeva Content Partner.

„Durch die engere Co-Operation mit Veeva haben wir mehr Optionen, unseren Kunden umfassende Lösungsmodelle anzubieten“ sagt KWHC Geschäftsführerin Dr. Melanie Howe. Schon seit einigen Jahren arbeitet das Team der KWHC auf den Plattformen der Kunden, beispielsweise im Bereich der Freigabeprozesse. „Wir bauen unseren Service im Bereich der Customer-Journeys und zugehörigen CRM-Prozesse weiter aus.“ berichtet KWHC Geschäftsführer Dr. Thomas Kleinoeder.

Als Full-Service Veeva Content Partner kann sich das Team der KWHC GmbH umfassend qualifizieren und für Ihre Projekte die volle Bandbreite an Veeva Serviceleistungen aufweisen. Möchten auch Sie von unserem Know-how im Bereich Multichannel CRM oder Vault PromoMats profitieren? Sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie individuell und finden die bestmögliche Lösung für Ihr Projekt.

HCPs – über diese Kanäle sollten Sie sie bevorzugt ansprechen

Die Nutzung von digitalen Kanälen nimmt bei HCPs weiter zu. Doch welche nutzen sie primär? Eine Studie befragte weltweit 984 Healthcare Professionals – eine kompakte Zusammenfassung der Studie geben wir Ihnen hier.

Die Ergebnisse der Digitalstudie „The Digitally-Savvy HCP“ 2021 des Healthcare Solution Anbeiters Indegene geben einen Einblick in die Nutzung von digitalen Kanälen der Zielgruppe „Ärzte und Ärztinnen“. Nicht immer haben Pharmaunternehmen und HCPs die gleichen Präferenzen, wie die Ergebnisse der Studie zeigen.

So spielt Social Media bei den Ärztinnen und Ärzten bislang kaum eine Rolle, wird aber von Pharmaunternehmen im Marketingmix zur Kommunikation mit dieser Zielgruppe eingesetzt. Weiteres Potenzial ist hier allemal vorhanden, beispielsweise für spezifische Themen wie Fortbildungsangebote. Vor allem LinkedIn kann hier mit guten Möglichkeiten, die Zielgruppe spezifisch anzusprechen, punkten. Weiterhin ganz oben vertreten bei HCPs sind Journals, sowohl in der Online- als auch in der Offline-Variante. Persönliche Treffen werden von Pharmaunternehmen und HCPs gleichermaßen geschätzt. Von Pharmaunternehmen viel genutzt, bei HCPs aber weniger relevant ist übrigens die Marketing E-Mail.

Beliebt, sowohl bei Fachkreisen als auch bei den Pharmaunternehmen, ist weiterhin das Webinar. Von HCPs wird das Webinar weltweit als Format für Fortbildungen bevorzugt. In Deutschland sprechen sich 74 Prozent der Teilnehmenden an der Studie für das Webinar aus. Top 3 Fachgebieten sind hier die Gynäkologie, die Allgemeinmedizin und die Orthopädie.

Der Ansatz „Mobile first“ passt für die Zielgruppe der HCPs übrigens nicht unbedingt. So ist das bevorzugte Gerät für HCPs in Deutschland der Computer bzw. der Laptop, wenn es um berufliche Informationen geht.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden Sie hier!

Quelle: The Digitally-Savyy HCP, Indegene 2021

[Bildrechte zur kommerziellen Nutzung frei, Quelle: https://www.istockphoto.com/de/foto/freedom-of-speech-concept-gruppe-von-menschen-die-protestieren-oder-kampagne-mit-gm1191358512-338062076?phrase=kommunikation]

YouTube kündigt neues Gesundheitslabel an

Das Videoportal YouTube führt mit „YouTube Health“ ein Label zur Kennzeichnung medizinischer Inhalte aus zuverlässigen Quellen ein. Durch die Kennzeichnung soll die Reichweite entsprechender Videos deutlich erhöht werden.

Googles Tochtergesellschaft YouTube stellte jüngst ihr aktuelles Pilotprojekt vor: Mit der Einführung eines neuen Labels sollen Gesundheits-Informationen künftig zuverlässiger verifiziert werden. Die so gekennzeichneten Videos sollen auch in den Suchergebnissen zu gesundheitsbezogenen Inhalten hervorgehoben werden, wodurch eine erhebliche Vergrößerung der Reichweite möglich wird.

Die Funktion der Plattform wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres verfügbar sein. Ab dem 27. Oktober 2022 jedoch besteht für Gesundheitseinrichtungen, Bildungsorganisationen, staatliche Institutionen und Anbieter:innen von Gesundheitsinformationen die Möglichkeit, sich für die Teilnahme am Programm zu bewerben.

Damit wird Deutschland das erste Land sein, in welchem YouTube Health eingeführt wird. Anschließend soll das Programm auf weitere Märkte und Einrichtungen ausgedehnt werden.

YouTube wird unter Berücksichtigung von Kriterien, welche durch die National Academy of Medicine (NAM) entwickelt und von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt wurden, die Auswahl zuverlässiger Quellen vornehmen.

Erforderlich für die Bewerbung ist lediglich die Betreibung eines YouTube-Kanals und der Nachweis einer aktuellen Zulassung. Zudem müssen die Leitlinien für Gesundheitsinformationen eingehalten werden, welche die WHO, die NAM und der Council of Medical Specialty Societies empfiehlt.

Mit unserer jahrzehntelangen Expertise für die Verbindung von Medizin, Medien und Marketing behalten wir aktuelle Trends stets im Auge. So optimiert die KWHC GmbH Ihre Strategie bei der Platzierung von Inhalten. Für weitere Informationen und speziell auf Sie zugeschnittene Optionen kontaktieren Sie uns gern.

Quelle: https://www.healthcaremarketing.eu/_rubric/detail.php?rubric=Medien&nr=90272

[Bildrechte zur kommerziellen Nutzung frei, Quelle: https://pixabay.com/de/photos/youtube-iphone-smartphone-handy-2617510/]

Leopoldina schlägt neue Verfahren für CME-Fortbildungen vor

Die Kommission „Wissenschaft im Gesundheitssystem“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina publizierte kürzlich ein Diskussionspapier, in dem sie Probleme des derzeitigen Fortbildungssystems für Ärztinnen und Ärzte thematisiert und Vorschläge für die Verbesserung macht.
Ein Kernproblem des derzeitigen Systems sei die geringe Transparenz.

Fortbildungen mit mehr Verbindlichkeit und Kontrolle
In Deutschland soll durch CME-Fortbildungen sichergestellt werden, dass praktizierende Ärztinnen und Ärzte „up to date“ sind. In anderen Ländern wie den Niederlanden, den USA und Kanada müssen regelmäßig Prüfungen abgelegt werden, in denen fachspezifisches Wissen abgefragt wird. Hierzulande hingegen gäbe es bislang kaum inhaltliche und curriculare Vorgaben für Fortbildungen. Nach Erhalt des Fortbildungszertifikats erfolge derzeit außerdem keine weitere Überprüfung erworbener Fähigkeiten. Unvorteilhaft sei weiterhin, dass weder für Patient:innen noch für Ärztinnen und Ärzte ersichtlich sei, auf welchem Gebiet eine Ärztin oder ein Arzt sich tatsächlich fortbilde.

Fortbildungen sollen künftig stärker curricular und modular aufgebaut werden. Wichtig sei es, Interessenskonflikten entgegen zu wirken und die Empfehlungen der Bundesärztekammer stets einzuhalten. Die Ärztekammern werden aufgefordert, hierzu ein Reformmodell zu entwickeln.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Entwicklung von aktuellen und relevanten Fortbildungen mit kreativen Inhalten und modernen Methoden!

Das Positionspapier der Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina gibt es hier:
https://www.leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Publikationen/Diskussionen/2022_Diskussionspapier_Aerztliche_Bildung.pdf

Quellen:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/135150/Leopoldina-schlaegt-Evaluation-des-Wissensstandes-von-Aerzten-vor?rt=09031d90eaf17c37827d76d605e59dcc

Studie zu selbst erhobenen Gesundheitsdaten: Großes Vertrauen in der Bevölkerung

Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung möchte ihre Daten der medizinischen Forschung zur Verfügung stellen. Dies ergab der Self Tracking Report 2022 und räumt mit Fehleinschätzungen auf – Welche Daten das genau sind und wie die Mehrheit zu Gendaten steht, lesen Sie hier.

Für die erste unabhängige Studie zum Verhalten der Bevölkerung gegenüber ihren Gesundheitsdaten wurden in diesem Frühjahr 5.000 Bürger:innen, die repräsentativ für alle Onliner:innen (90 % der Bevölkerung) stehen, befragt. Überraschend für die Studieninitiierenden: Unternehmen, Kassen und Ärztinnen und Ärzten wird weitaus mehr vertraut als bisher angenommen. Während sich die Politik noch mit dem Thema Datenschutz auseinandersetze, sei ein großes Interesse an einer Strategie für die Nutzung solcher Daten wahrzunehmen, beispielsweise mittels einer nationalen Forschungsdatenbank.

Umgang mit Gesundheitsdaten
Rund 80 % der Befragten können sich vorstellen, ihre Daten für die medizinische Forschung zur Verfügung zu stellen. Für eine bessere eigene Behandlung und auf sie persönlich abgestimmte Verhaltensempfehlungen würden 70 % ihre Daten aus dem Smartphone, beispielsweise für die elektronische Patientenakte, nutzen lassen. Die Hälfte der Befragten würde sogar ihre persönlichen Gendaten der Forschung anvertrauen, was der bisherigen öffentlichen Wahrnehmung zu diesem Punkt widerspricht.

Wertmessung digital
Für Gesundheitsdaten und Symptome wird zur Wertemessung hauptsächlich das Smartphone verwendet. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass vier von fünf Bürger:innen ihre Gesundheit selbst messen. Beim Messen der Schlafqualität, Schmerzen oder Stress kommen dabei größtenteils moderne Smartwatches und Apps zum Einsatz. 42 % der Bürger:innen messen ihre Gesundheit mittlerweile sogar komplett digital.

Auch im Bereich der Behandler:innen wird es in den kommenden Jahren zu einem verstärkten Generationenwechsel kommen, sodass diese Entwicklung vermutlich sowohl vonseiten der Patient:innen als auch des medizinischen Fachpersonals beschleunigt wird. Vielleicht eine gute Fragestellung für einen Workshop mit Ihren Kunden? Gerne unterstützen wir Sie bei der Konzeption und Durchführung. Sprechen Sie uns einfach an.

Quellen:
https://www.epatient-analytics.com/aktuelles/pm-self-tracking-report/

Innovationen im Bereich CME-Fortbildungen

16. Juni 13:00-13:30 Uhr – Webinar der gCMEp

Was wird das neue “Normal“ im Bereich der CME-Fortbildungen? Diese Frage stellt sich in Bezug auf Face-to-Face Veranstaltungen genauso wie für Online-Formate. Celeste Kolanko (Liberum IME), Fabíola de Andrade (CME-Consultant) und KWHC-Geschäftsführer Dr. Thomas Kleinoeder diskutieren im halbstündigen Webinar die aktuellen Entwicklungen. Neue Formate haben sich etabliert, dafür bestehen für alle Beteiligten auch neue Herausforderungen. CME-Provider wie die KWHC GmbH unterstützen ihre Kunden bei der Umsetzung der aktuellsten Trends.
Mit unserer langjährigen Erfahrung im Veranstaltungsbereich bietet die KWHC ihren Kunden einen besonderen Service: Wir führen ihre Präsenzveranstaltung durch von A wie Anmeldung bis Z wie Zertifikate – egal ob in Präsenz oder kurzfristig doch online!

Die Good CME Practice-Group ist eine Arbeitsgemeinschaft von europäischen Agenturen, die mit den Akteuren der Industrie, Zertifizierern und Fachgesellschaften Rahmenbedingungen für CME-Fortbildungen definiert. Die Aufzeichnungen bisheriger Webinare ist unter https://gcmep.org/webinars/ zu finden.

Zur Anmeldung zum Webinar am Donnerstag, 16. Juni 2022, 13:00-13:30:
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_kUfKAlPyRqinxiN7UZE-CQ