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Ärztekammer Bayern beschließt: Keine CME-Anträge durch Unternehmen mehr

Die Empfehlungen für ärztliche CME-Fortbildung der Bundesärztekammer sind seit Jahren etabliert. Der Föderalismus führt im Detail zur unterschiedlicher Praxis der Anerkennung von Fortbildungen bei den Landesärztekammern. Beim Bayerischen Ärztetag haben die Delegierten eine Änderung der Fortbildungsordnung beschlossen. Fortbildungsmaßnahmen von Unternehmen werden generell als nicht frei von wirtschaftlichen Interessen gesehen.

Bisher gilt: § 8 der Fortbildungsordnung sieht vor, dass die Anerkennung von Fortbildungsmaßnahmen voraussetzt, dass die Inhalte frei von wirtschaftlichen Interessen sind und Interessenkonflikte des Veranstalters und der Referenten offengelegt werden müssen. Dieser Grundsatz findet sich in allen CME-Zertifizierungsvorgaben national wie international. Neu aufgenommen wurde, dass bei Fortbildungsmaßnahmen von Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, Medizinprodukteherstellern, Unternehmen vergleichbarer Art oder einer Vereinigung solcher Unternehmen künftig pauschal vermutet wird, dass deren Inhalte nicht frei von wirtschaftlichen Interessen sind. Damit ist eine Beantragung von CME-Punkten durch Unternehmen künftig in Bayern wohl unmöglich. Es ist zu erwarten, dass andere Landesärztekammern möglicherweise ähnlich agieren werden. Die Zuständigkeit der Ärztekammern ist schon immer klar geregelt. Je nach Fortbildungsmaßnahme und -art sind entweder der Veranstaltungsort oder der Sitz der beantragenden Einrichtung maßgeblich. Eine Wahlmöglichkeit besteht hier nicht.

Quellen:
https://www.bayerisches-aerzteblatt.de/inhalte/details/news/detail/News/ein-aussergewoehnlicher-aerztetag.html

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Bis Jahresende: Nachweispflicht für Fortbildungen verlängert

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat beschlossen, die Nachweispflicht für Fortbildungen für Ärzte und Psychotherapeuten zu verlängern. Denn die anhaltende Corona-Pandemie führt zu einem kontinuierlichen Ausfall an Fortbildungsveranstaltungen.

Aufgrund der Pandemie räumte die KBV Ärzten und Psychotherapeuten eine Verlängerung der Nachweispflicht zur fachlichen Fortbildung bis zum 31. Dezember 2020 ein.
Wegen der Problematik der ansteigenden Corona-Infektionszahlen finden weiterhin nur vereinzelt Fortbildungsveranstaltungen und Kongresse statt. Mit dem Ausfall der Präsenzveranstaltungen wird das Sammeln der CME-Punkte erschwert.
Gleichzeitig verlängerte die KBV jedoch nicht mehr die Regelung, dass bereits 200 Punkte für den Nachweis der Fortbildungsverpflichtung ausreichen.

Sie möchten Ihre geplante Fortbildung jetzt online durchführen? Sprechen Sie uns gerne an – wir kümmern uns um Ihre Veranstaltung von der Planung bis zur Durchführung.

Quellen:
www.kbv.de

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Trotz Corona: Die KWHC bleibt in Bewegung

Ob wir nun eine goldfarbene Girlande an den Eingang binden sollten, wie es bei Ereignissen mit einer „50“ der Fall ist? Ganz gleich, die KWHC zählt nun 50 Mitarbeitende. Darauf sind wir stolz. Neben neuen Kollegen in verschiedenen Abteilungen hat die KWHC eine weitere Auszubildende und einen Praktikanten aus Malta begrüßt.

Die KWHC ist weiter gewachsen. Neue Mitarbeiter bereichern das Team in den Bereichen Produktion, Technik, Content, Digital & Event und Digitale Medien. Neben erfahrenen Kollegen ermöglichen wir auch jungen Talenten den Sprung ins Arbeitsleben. Uns liegt auch der „Nachwuchs“ sehr am Herzen. So hat Joanna Willetal nun schon die ersten Monate ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei uns hinter sich und Patrick Fuchs absolviert sein Jahrespraktikum im Bereich der Technik.

Zusätzlich konnte ein Praktikant aus Malta im Zuge eines Erasmus+-Programms für 2 Wochen wertvolle Einblicke in die Berufspraxis erlangen. Hauptsächlich arbeitete er im Technik-Team der KWHC mit. Dabei verlief die Kommunikation größtenteils in Englisch ab. Hierbei handelte es sich um einen Gegenbesuch, nachdem im vergangenen Jahr zwei unserer Auszubildenden in Malta waren.

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Nach univadis nun auch Coliquio: WebMD vor Übernahme des Ärztenetzwerks

Auch Coliquio soll nun ein Tochterunternehmen von Medscape werden. Ziel der dahinterstehenden WebMD Health Corp. ist es, die Kernkompetenzen der Portale zu vereinen – die Reichweite der wissenschaftlichen News, Gesundheitsinformationen und Praxis-Tools für medizinische Fachkreise soll damit vergrößert, das Engagement bei medizinischen Fachkreisen erhöht und der Nutzen für die Kunden gesteigert werden.

Der Abschluss der Übernahme wird zum Jahresende 2020 erwartet. Coliquio soll dann weiterhin als eigenständiges Tochterunternehmen mit Sitz in Konstanz und München agieren. Weitere Einzelheiten der Vereinbarungen sind nicht bekannt.

„Coliquio ist eine ausgezeichnete Ergänzung unseres weltweiten Angebots. Gemeinsam sind wir in der Lage, unsere Stärken zu bündeln, die Reichweite sowie das Engagement bei medizinischen Fachkreisen zu erhöhen und den Nutzen für unsere Kunden zu steigern.“, sagt Jeremy Schneider, Senior Vice President und Group General Manager von WebMD Global.

Medscape und die Plattformen der Tochterunternehmen erreichen heute weltweit über 5 Millionen Ärzte, davon 4,2 Millionen außerhalb der USA.

Welche Auswirkungen diese Übernahme für die Kunden von Coliquio hat, ist bis dato noch nicht abzusehen – wir bleiben dran und hören uns für Sie weiter um auf dem Markt…

Quellen:
www.healthcaremarketing.eu

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Fachzeitschriften, Tagungen, Internet: Was kommt eigentlich bei Fachärzten gut an?

Inzwischen liegen die Studienergebnisse der LA-Med Studie 2020 vor. Im Jahr 2019 wurde noch das Mediennutzungsverhalten von APIs ausgewertet, während es dieses Mal um das der Fachärzte in Kliniken und Praxen ging. Gibt es „das“ Informations- und Fortbildungsmedium für Fachärzte?

An der Befragung haben ungefähr 2.800 Fachärzte aus verschiedenen Bereichen teilgenommen. Die LA-Med gibt inzwischen nicht nur eine Übersicht über die genutzten Informationsquellen der Fachärzte, sondern auch über ihre Nutzung von Social Media und Fortbildungsmöglichkeiten.

Bei der Bewertung der Ergebnisse ist sicher zu berücksichtigen, dass ein großer Teil der Finanzierung durch Fachverlage getragen wird. Allerdings sind inzwischen auch Online-Anbieter mitbeteiligt.

Social Media nutzen Ärzte primär passiv. Im Bereich Fortbildung wird auf Fachzeitschriften zurückgegriffen – allerdings können hierbei die Präsenzfortbildungen gut mithalten.

Die Befragung der Fachärzte fand in einem Zeitraum von 9 Monaten statt – die Veränderung im Nutzungsverhalten durch Corona spiegeln sich vermutlich noch nicht wider.

Insgesamt kann man bei der Mediennutzung keine pauschale Tendenz abgegeben, da die Fachärzte die Medien je nach Anlass und Informationsbedarf kombinieren. Omni-Channel wird also offenbar auch hier großgeschrieben.

 

Quelle:

https://www.healthcaremarketing.eu/medien/detail.php?rubric=Medien&nr=71663

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KWHC verstärkt: Arbeitsstart in Zeiten von Corona

Um in Corona-Zeiten weiterhin für unsere Kunden da zu sein, hat sich unser Team verstärkt. Unsere neuen Kollegen mussten sich allerdings zunächst einigen Herausforderungen stellen, denn der Start im Unternehmen war etwas anders als gewöhnlich.
 
Begrüßungsgespräch, Rundführung durch das Gebäude, erste Einweisung, Kennenlernen der anderen Mitarbeiter: Im Normalfall werden unsere neuen Kollegen und Kolleginnen so begrüßt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das jedoch leicht verändert werden. Denn immer wieder waren große Teile des Teams im Home-Office. So auch unsere neuen Kollegen. Statt im persönlichen Gespräch wurden sie nun per Screen-Sharing und Webkonferenz an die Aufgaben herangeführt. Natürlich wurden Mareile Witt, Antonella Dettori, Tobias Heffner und Nils Richter trotz dieser Herausforderungen tatkräftig von ihren Kollegen unterstützt und mit einem offenen Ohr für alle Fragen wohlwollend ins Team aufgenommen. „Sicher, die Situation war für alle Beteiligten nicht einfach, aber trotzdem wurden Wege gefunden, um eine gute Einarbeitung zu ermöglichen“, sagt Tobias Heffner, der seit März 2020 die Abteilung Digitale Medien ergänzt.
 
Auch in der Corona-Zeit konnte unser Team wieder Lösungen schaffen. So hatten die neuen „KWHC’ler“ einen guten Start!
 
 
Bildnachweis: © KWHC GmbH