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LA-Med API-Studie 2021: Fachzeitschriften weiterhin beliebt, aber Online-Dienste nehmen an Relevanz zu

Die LA-Med hat das Mediennutzungsverhalten von niedergelassenen Allgemeinmedizinern, Praktikern und Internisten (API) auswerten lassen. Die wichtigsten Erkenntnisse sind hier kurz zusammengefasst.
 
An der Online-Befragung zum Mediennutzungsverhalten haben rund 1.000 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Zeitraum September 2020 bis Juni 2021 teilgenommen.
 
Bei der Benutzung beruflicher Informationsquellen führen medizinische Fachzeitschriften mit 97,4% das Feld an. Dazu werden Online-Dienste von 92,5% der Ärzteschafft zur Informationsbeschaffung genutzt und knapp 94,5 % besuchen dafür Tagungen, Kongresse und Vorträge. Im Vergleich zur Vorstudie 2019 ist insgesamt die Nutzung von Informationsquellen deutlich gestiegen. Alle o.g. drei Kategorien werden von über 90,0% der befragten APIs zum Informationserwerb verwendet.
 
Da der Großteil der Finanzierung der Studie durch Fachverlage erfolgt ist, sollte dies bei näherer Bewertung der Ergebnisse berücksichtigt werden. Mittlerweile sind auch Online-Anbieter beteiligt.
 
Des Weiteren wurden die Studienteilnehmer:innen im Rahmen der Erhebung zu ihren wichtigsten Informations-Touchpoints für die Anwendung neuer medikamentöser Therapieoptionen befragt. Die große Mehrheit der teilnehmenden Ärzt:innen bevorzugt dafür den kollegialen Austausch mit den Kolleg:innen etwa auf Fortbildungen, Tagungen, Kongressen (95,1 %) oder im persönlichen Gespräch (87,7 %). Auch die Recherche im Internet spielt beim dem Informationsgewinn eine wichtige Rolle. Neben der Google-Recherche (65,7 %), Wikipedia (52,0 %) oder über Newsletter (49,1 %), nutzen über ein Drittel (42,0 %) bereits Arztcommunities im Internet.
 
Die aktuelle La-Med Studie hat gezeigt: Bei der Informationsrecherche vertrauen APIs vermehrt auf Online-Dienste. Nutzen Sie diese Entwicklung und gestalten Sie mit einer passenden Content-Strategie relevante Touchpoints. Wir unterstützen Sie gerne bei diesem Vorhaben – Sprechen Sie uns an.
 
Sie wollen mehr zu den Studienergebnisse erfahren? Eine kurze Zusammenfassung können Sie sich hier herunterladen.
 
 
Quellen:
https://la-med.de/studien/api-studie/api-ergebnisse/

 
Bildnachweis: © nortonrsx – iStock

Schnellerer Erfahrungsaustausch für Fachärzte und Pflegepersonal der Notfallmedizin per Messenger App

Mitglieder der deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) können seit August ein digitales Netzwerk über die spezielle Social-Media App „Siilo“ zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung nutzen. Die Initiatoren erhoffen sich dadurch, dass sich die registrierte Ärzt:innen und Pflegekräfte gegenseitig mehr und schnell unterstützen.
 
Wenige Tage nach dem Start haben sich bereits 1.800 Mitglieder der DGINA bei dem Messenger-Dienst registriert. Die App ermöglicht der teilnehmenden Ärzteschaft und Pflegekräften eine umfassende Vernetzung. Über den Messenger können die Mitglieder ein geschlossenes Verzeichnis nutzen. Der Vorteil: Der Austausch mit anderen Usern erfolgt anonym, ohne die Kontaktdaten zu kennen oder anzugeben. Dies soll zu einem fachlichen und berufspolitischen Austausch animieren. Die registrierten Ärzt:innen und Pflegekräfte können – falls nötig – sich schnell und gegenseitig unterstützen.
 
Zusätzlich plant die DGINA regelmäßig Inhalte zur Fortbildung und zum aktiven Austausch auf den Messenger-Dienst bereitzustellen. Patientenfälle, Themen aus der Politik oder das Stimmungsbild des notfallmedizinischen Klinikalltags sollen an festen Tagen von den teilnehmenden Ärzt:innen und Pflegekräfte diskutiert werden.
 
Mit mehr als 300.000 Mitgliedern ist „Siilo“ eins der größten Netzwerke für medizinisches Fachpersonal in Europa. Bundesweit sind bereits verschiedene Netzwerke medizinischer Fachbereiche und Fachgesellschaften verfügbar.
 
 
Quellen:
https://www.hcm-magazin.de/neue-messenger-app-fuer-notfallmedizinisches-personal/150/10658/414868

 

Emotionen auf Knopfdruck? Podcasts machen es möglich

Im Rahmen einer qualitativen und quantitativen Studie wurde untersucht, welche Emotionen Podcasts bei der Hörerschaft auslösen können. Wie Sie diese strategisch für die Markenkommunikation nutzen können, lesen Sie hier.
 
Eine neue Grundlagen-Studie hebt mit dem Vorurteil auf, dass Podcasts nicht nur Nähe erzeugen würden. Auch Attraktion, Relevanz oder sogar Stress können sie bei den Hörer:innen hervorrufen. Hierzu wurde ein mehrstufiges Verfahren eingesetzt: Es wurde zunächst bei den Proband:innen gemessen wie sich der Herzschlag (EKG), Hautleitwert (EDA), Gesichtsmuskeln (EMG) und Pulsvolumen (PVA) beim Hören der Podcasts verändern. Danach folgte ein tiefenpsychologisches Interview inklusive einer Analyse. Im Anschluss wurde auf Grundlage der Ergebnisse eine bundesweite Repräsentativumfrage durchgeführt. Dabei wurde die Reaktion auf Unterhaltungspodcasts, Wissenspodcasts und Corporate Podcasts (Direktbank ING: „do your thing“) hinsichtlich ihrer Marken- und Werbewahrnehmung sowie ihrer Rolle in der Customer Journey miteinander verglichen und analysiert.
 
Die Autoren kamen zu folgenden Ergebnissen: Die Reduktion auf nur einen Sinn (Hören) führt dazu, dass die Hörer:innen den Inhalt konzentrierter wahrnehmen. Gleichzeitig suchen viele durch das Hören nach Bestätigung der eigenen Handlungen oder Problemlösungen und nehmen den Podcast passiv und unverbindlich wahr. Verschiedene Podcastformate übertragen unterschiedliche Emotionen. Während Unterhaltungspodcasts vor allem Sympathie, Attraktion oder Nähe hervorrufen, vermitteln Wissenspodcasts in erster Linie Reflexion.
 
Interessant: Die Forscher konnten belegen, dass die erzeugten Emotionen bei jeder neuen Folge eines Podcastsformats erneut hervorgerufen werden können. Für Werbetreibende bedeutet dies, dass der Content eng an den Erwartungen des Publikums geknüpft sein sollte und vorab definiert ist, welche Emotion die Marke oder das Produkt auslösen soll. Gemäß dieser Zielrichtung könnte man den Podcast gestalten, um die gewünschten Emotionen beim Hörenden zu erfüllen.
 
Möchten auch Sie durch einen passenden Podcast bei Ihrer Zielgruppe Gehör finden und Aufmerksamkeit erzeugen. Egal ob bei der Konzept-Erstellung, den medizinischen Fragen oder bei der Produktion des Podcasts – Wir unterstützen Sie und sind ein verlässlicher Partner. Sprechen Sie uns an.
 
 
Quellen:
https://www.ibusiness.de/marketing/db/085622frs.html

 
Bildnachweis: © blackCAT – iStock

Wird der Kontakt zwischen Arztpraxis und Pharma-Außendienst zunehmend digitaler?

Pandemiebedingt sind die Besuche des Pharma-Außendienstmitarbeiters im letzten Jahr in den Hausarztpraxen deutlich weniger geworden. Eine Befragung hat jetzt näher analysiert, wie niedergelassene Ärzte zukünftig den Außendienst nutzen wollen.
 
Produktneuheiten, wichtige Änderungen oder aktuelle Leitlinienempfehlungen – hierzu wurden regelmäßig Hausärzte beim Besuch des Außendienstmitarbeiters informiert. Während viele Allgemeinmediziner die kompakten Statusupdates schätzen, möchten andere den Besuch seltener in Anspruch nehmen. Die Pharmafirmen reagieren und testen bereits digitale Kontaktkanäle als Ersatz zum persönlichen Kontakt. Doch welchen Kontaktkanal bevorzugen die niedergelassenen Ärzte? Dieser Frage hat sich eine Erhebung von DocCheck angenommen und fand u.a. heraus, dass über die Hälfte (53%) der 300 befragten Hausärzte zukünftig weniger vom Außendienstmitarbeiter besucht werden möchte.
 
Statt persönlich – lieber digital? Hier sind die Meinungen etwas gespalten. Während die Mehrheit der Befragten (45%) mit dem bisherigen digitalen Kontaktangebot des Pharma-Außendienstmitarbeiters zufrieden ist, wünschen sich über ein Drittel (32%) weniger davon. Überraschend: 23% der befragten niedergelassenen Hausärzte würden sogar ein größeres digitales Kontaktangebot begrüßen und ein noch größerer Anteil (42%) könnte sich vorstellen, den E-Mail-Kontakt zum Außendienst häufiger zu nutzen. Unter den Vorteilen nannten die Teilnehmer der Umfrage die flexible Terminplanung (39%) und die Zeitersparnis (48%). Im Unterschied dazu sind Anrufe via WebCo mit Hilfe von Zoom etc. noch nicht bei allen befragten APIs angekommen. Fast die Hälfte (46%) möchte diese generell nicht in Anspruch nehmen.
 
Ärzte bevorzugen zunehmend digitale Kontaktkanäle. Darum jetzt mit einer passenden Content-Strategie reagieren und neue Touchpoints gestalten. Wir unterstützen Sie gerne dabei. Sprechen Sie uns an.
 
 
Quellen:
www.doccheck.com

 
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Arzt 4.0: Ausbildung in der Medizin benötigt ein Update

Im Zuge der Entstehung neuer Technologien in der Medizin müssen auch zukünftige Ärzte die erforderlichen Kompetenzen erlernen, um diese optimal im Berufsalltag einzusetzen. Einem Bericht des Ärzteblatts zur Folge fordern deshalb Ärzte und Studierende eine Anpassung des Lehrplans.
 
Trotz eines Schubs während der Pandemie – wir berichteten in einer Meldung im März – gibt es noch größere Lücken in der Digitalisierung in der Medizin. Dies zeigt sich auch bei der Anpassung medizinischer Curricula. Hier ist nach Meinung der Autoren noch keine systematische Vorgehensweise bei der Vermittlung von digitalen Lernzielen zu erkennen. Dabei ist es für Ärzte und angehende Mediziner eine ständige Herausforderung, die neuen technischen Innovationen im Hinblick auf ihren Nutzen für den Patienten zu bewerten. Zwar würden bereits 40,4% der Hausärzte fortlaufend ihr verwendetes Arztinformationssystem sowie IT-System überprüfen. Allerdings zeigen Untersuchungen im Rahmen von EU-Projekten, dass die Mehrheit des medizinischen Personals noch große Wissenslücken und Unsicherheiten mit der Anwendung von IT-Systemen hat. Dies führe zu einer mangelnden Bereitschaft, beispielsweise neue Technologien in der Patientenbehandlung zu integrieren.
 
Um hier entgegenzuwirken, plädieren Ärzte sowie Studierende dafür, Inhalte zur digitalen Gesundheitsversorgung im Studium stärker zu berücksichtigen. Erhebungen zeigen, dass durch strukturierte Schulungen etwa der Umgang zur elektronischen Patientenakte oder Verfahren aus der Telemedizin besser verstanden und angewendet werden. Nach Meinung der Autoren sei dabei das Zusammenwirken von Medizininformatikern und Ärzten entscheidend. Gemeinsam können sie einheitliche Curricula für das Medizinstudium erstellen, um sowohl digitale Kompetenzen als auch einen kritischen Umgang mit neueren Technologien fortlaufend zu vermitteln.
 
Möchten auch Sie Ihre Kunden über die digitale Transformation in der Medizinbranche informieren? Wie wäre es mit einem passenden Workshop zu dem Thema, den wir für Sie gestalten und moderieren – sprechen Sie uns gerne an.
 
 
Quellen:
www.aerzteblatt.de

 
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Die KWHC bleibt aktiv: Mit dem Fahrrad von Uelzen nach Lüneburg

Nach einer längeren Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie waren einige Kolleg:innen von uns endlich wieder gemeinsam sportlich aktiv. Bei 30 Grad unternahmen sie eine Radtour von Uelzen nach Lüneburg. Die richtige Aktivität, um auch nach Feierabend fit zu bleiben.
 
Nachdem der Feierabend eingeläutet, die Fahrräder aufgepumpt und die Helme aufgesetzt waren, konnte losgeradelt werden. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad ging es ca. 40 km von der Geschäftsstelle in Uelzen bis nach Lüneburg in den Ilmenaugarten. Vorbei am Elbe-Seitenkanal und entlang kleinerer Waldgebiete, passierten unsere Radfahrer:innen zunächst den hügeligen Kurort Bad Bevensen. Bereits hier wurden durch die leichten Anstiege und der unterschiedlichen Beschaffenheit der Radwege die Beine etwas schwerer.
 
An einem kleinen Bootssteg an der Ilmenau gab es dann eine kleine Stärkung, bevor mit frischen Kräften die letzte Etappe bewältigt wurde. Diese führte über Bienenbüttel und durch die idyllischen Waldgebiete Deutsch Everns. Noch ein letzter Zwischenstopp beim Supermarkt und das Ziel war nach zweieinhalb Stunden Fahrtzeit erreicht. Hier belohnten sich unsere Kolleg:innen mit einem schmackhaften Picknick und planten bereits eifrig die nächste Fahrradtour. Wir sind gespannt, welches Ziel sie beim nächsten Mal ansteuern.
 
 
Bildnachweis: © KWHC