Aktuelles

Die CME-Community verändert sich

Steigende Anforderungen an die Erstellung von CME-Fortbildungen an sich und die steigenden Anforderungen an die Transparenzkriterien bei der Zertifizierung waren nur zwei der Themen, die beim 10. European CME Forum in Dublin diskutiert wurden.
 
Unter den über 100 Teilnehmern waren CME-Provider/Anbieter, Verlage, Industrievertreter und Vertreter der Akkreditierungseinrichtungen aus ganz Europa und USA. Besonders hervorzuheben der Vortrag von Don Moore (Vanderbilt University, USA) zu den 14 evidenzbasierten Tipps zur guten CME-Erstellung. Die Herausforderungen an die CME-Anbieter beleuchtete ein Workshop der Good CME Practice Group (gCMEp) von Sophie Wilson (IMP) und Thomas Kleinoeder (KWHC).
 
Eine rege Diskussion zur künftigen Rolle der Industrie bei CME-Fortbildungen nahm breiten Raum ein. Darf die Industrie selbst CME-Anbieter sein oder bleibt die Rolle auf eine Sponsorenrolle beschränkt? Dies wird in den Ländern und von den verschiedenen Stakeholdern sehr kontrovers gesehen.
 
Alle Vorträge stehen kostenfrei zum Download zur Verfügung unter: http://europeancmeforum.eu/the-tenth-european-cme-forum/
 
Bei Fragen zum Thema CME Fortbildung sprechen Sie uns gerne an. Die KWHC ist Gründungsmitglied der Good CME Practice Group.

Tiefgreifender Wandel durch Digitalisierung

Gesundheitsexperten erwarten eine deutliche Veränderung des deutschen Gesundheitssystems in den nächsten 10 Jahren.
 
Gesundheitsexperten der Hauptversammlung des Hartmannbundes in Berlin prognostizieren starke Veränderungen im Gesundheitsmarkt. Der demographische Wandel ziehe eine grundlegende Änderung der Versorgungs- und Finanzstruktur nach sich.
 
Auch die Digitalisierung im Gesundheitssektor, z. B. digitale Patientenakten und der Einsatz künstlicher Intelligenz, wird das Gesundheitssystem stark verändern. So werden Diagnostik-Apps wie „Ada“ schon heute weltweit von 1,5 Millionen Menschen genutzt, um sich eine Diagnose stellen zu lassen.
 
In dieser Technologie steckt eine Menge Potential. Und wir werden Sie über die Entwicklungen weiter auf dem Laufenden halten.
 
 
Quelle: aerzteblatt.de
 
Bildnachweis: © Björn Wylezich – Fotolia.de

M-Health – mobile Medizintechnik weiter auf dem Vormarsch

Auf der Medizinfachmesse Medica wurden die neuesten Produkte und Entwicklungen in Sachen mobile Medizintechnik vorgestellt: Von TracPatch über SmartVia bis Lumify.
 
Die Digitalisierung ist schon seit längerem ein Trend in der Medizintechnik. Vor allem aus dem Bereich Wearables wurden auf der Medica in Düsseldorf zahlreiche Produktneuheiten vorgestellt.
 
Eines der Highlights war das TracPatch, ein intelligentes Pflaster, das in Verbindung mit dem Smartphone den Wundheilungsprozess nach einer Verletzung überwacht. Noch in der Testphase ist das Sensorsystem SmartVia. Es liefert eine Analyse des Gangbildes. Im Therapie- und Reha-Bereich könnte dieses System eine sehr interessante Unterstützung für den Therapeuten sein. Lumify hingegen ist bereits im Klinik- und Praxisalltag angekommen. Als mobile App-basierte Sonographie-Lösung bietet es – an ein Smartphone angeschlossen – eine schnelle Diagnose auch örtlich unabhängig von Spezialkliniken.
 
Es bleibt spannend! Über weitere Entwicklungen und Neuigkeiten werden wir Sie selbstverständlich informieren.
 
 
Quelle: aerzteblatt.de
 
Bildnachweis: © Kwangmoo – Fotolia.de

Chatbots zur Linderung depressiver Symptome

Ein Chatbot soll als digitaler Kummerkasten bei Angstzuständen helfen und depressive Verstimmungen lindern.
 
Der Chatbot namens Woebot wurde von Wissenschaftlern der Stanford University Kalifornien entwickelt und in einer Studie einem ersten Test unterzogen. Dabei zeigte sich, dass er im Vergleich zum Lesen eines eBooks über Depressionen die Symptome einer depressiven Verstimmung signifikant lindern konnte. Die Wissenschaftler vermuten, dass durch die Interaktion mit dem Chatbot bei den Nutzern ein emotionales und soziales Empfinden stimuliert und der Woebot als menschlich empfunden werde.
 
Vielleicht auch eine Idee, um Ihren „Novemberblues“ etwas zu mildern?
 
 
Quelle: netdoktor.de
 
Bildnachweis: © sdecoret – Fotolia.de

FDA vor dem regulatorischen Scheideweg

Arzneimittel, Medizinprodukte, Wearables und Software rücken in den Fokus der Zulassungsbehörde.
 
Die Autorin des Whitepapers, Nicole Fisher, betont, dass durch die Anwendung neuer Technologien bei der Arzneimittelbehörde FDA Anpassungen der Zulassungsprozesse unumgänglich seien. Der Einsatz moderner Technologien wie z.B. Apps zur Erhebung von Daten (Apple Watch) verlangen nach einer geänderten Zulassungsprozedur.
 
Die FDA hat reagiert und das Precertification Pilot Project (Pre-Cert) als freiwilliges Programm ins Leben gerufen. Es soll eine bessere Regulation der neuen Technologien ermöglichen. Das Ziel ist es, beim Zulassungsprozess den Fokus stärker auf die Entwickler von Software und Digital-Health-Technologien richten als auf das Endprodukt.
 
Die FDA hat einen ersten Schritt in Richtung Neugestaltung des Zulassungsprozesses getan. Wir behalten die Entwicklungen im Blick und werden wir Sie auf dem Laufenden halten.
 
 
Quelle: knect365.com
 
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Suchanfragen per Sprache: 2020 werden es schon 50 % sein

In weniger als drei Jahren wird der Anteil der Suchanfragen über die Sprache schon 50 % betragen.
 
Die Voice-Suche wird einen großen Einfluss auf das Suchmaschinenmarketing haben. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz spielt hier eine maßgebliche Rolle, so Axel Steinmann von Bing Ads. So müssen z. B. lange und komplexe Phrasen erkannt werden, eine nicht immer leichte Aufgabe bei der Vielfalt an lokalen und kulturellen Eigenheiten der Sprache.
 
Die Optimierung des Suchmaschinenmarketings wird es ermöglichen, dass sich Marken besser in den Dialog zwischen Suchanfrage und Suchmaschine schalten können.
 
Die KWHC unterstützt Sie bei Ihrer Online-Media-Kampagne. Sprechen Sie uns einfach an.
 
 
Quelle: adzine.de
 
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